Sonntag, 29. März 2026

Wildpflanzenwanderung am 28.03.2026, Impressionen und Rezepte

Termine 1. Halbjahr 2026 


Bei kaltem aber immerhin trockenem Wetter konnte ich 12 interessierte und nette Menschen zur Wildpflanzenwanderung begrüßen. Von Bärlauch bis zu jungen Weißdornblättern gibt es jetzt schon viele essbare Wildpflanzen zu entdecken.

Zum Abschluss ließen es sich alle am kleinen "wilden Büffet" gut schmecken. 







Die "Grüne Neune"
Für die traditionell am Gründonnerstag gegessene Wildkräutersuppe gibt es verschiedene Rezepte. Dieses ist mein Lieblingsrezept: 
Für 4 Personen

100 g Wildkräuter (möglichst 9 verschiedene, z.B. Bärlauch, Brennnessel, Giersch, Gundermann, Knoblauchsrauke, Klettenlabkraut, Löwenzahn, Spitzwegerich, Taubnessel)
1/2 Bund Frühlingszwiebeln
2 EL Butterschmalz
200 ml trockener Weißwein
1 Möhre
200 g mehlige Kartoffeln (geschält gewogen)
1 l Gemüsebrühe
200 g Crème fraîche
100 ml Schlagsahne
Salz, Pfeffer

Frühlingszwiebeln waschen, abtrocknen und in Ringe schneiden. Im Butterschmalz andünsten, dabei nicht bräunen. Mit dem Weißwein ablöschen und einige Minuten einköcheln lassen. Möhre und Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden.  Die Gemüsebrühe hinzufügen und dann die Möhren- und Kartoffelstücke in die Suppe geben. Mit Salz und Pfeffer würzen, zum Kochen bringen und etwa 25 Minuten köcheln lassen.
Inzwischen die Wildkräuter waschen, abtrocknen und klein schneiden. 
Am Ende der Garzeit den Topf vom Herd nehmen, die Kräuter hineingeben und 1-2 Minuten in der Suppe ziehen lassen. Dann mit dem Stabmixer fein pürieren. Crème fraîche und Sahne in die Suppe geben und alles noch einmal erhitzen (nicht mehr kochen!), wenn gewünscht, mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.
Natürlich schmeckt die Suppe auch mit weniger als 9 Wildkräutern. Besonders lecker ist die Kombination aus Bärlauch und Brennnesseln.


Wildkräuterbrötchen
Für etwa 10 kleine Brötchen

etwa 2 Handvoll Giersch (oder andere Wildkräuter)
300 g Dinkelmehl Type 630
250 g Quark (am besten mit 20 % Fettgehalt)
2 Eier
1 TL Kräutersalz 
2 TL Backpulver

Backofen auf 200° C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Kräuter wenn nötig waschen und gründlich (!) abtrocknen. Ich ernte meine Wildpflanzen  im eigenen Garten und entferne lediglich Schmutzpartikel mit Küchenkrepp oder einem weichen Pinsel. Dann die Kräuter sehr fein zerkleinern, z.B. im Blitzhacker.
Alle Zutaten mit den Knethaken des Rührgeräts oder den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten. Auf bemehlter Arbeitsfläche mit bemehlten Händen kleine Brötchen formen und nochmals in Mehl wenden. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene etwa 40 Minuten backen bis die Brötchen schön goldbraun sind. 
Als Aufstrich empfehle ich Kräuterbutter oder Kräuterfrischkäse. 


Wildkräuterpesto

Ich bereite Pesto grundsätzlich ohne geriebenen Parmesan oder Peccorino zu, weil es ohne Käse länger haltbar ist. Den Käse kann man direkt vor dem Verzehr frisch gerieben unterrühen. Noch länger haltbar wäre eine Kräuterpaste, d.h., man lässt auch die gemahlenen Nüsse oder Kerne weg und stellt eine Paste aus Kräutern, Zitronensaft, Knoblauch (bei Bärlauch nicht nötig), Salz, Pfeffer und Olivenöl her.

Da ich Pesto immer nach Gefühl zubereite, gibt es keine Mengenangaben. Wenn man das Pesto pur als Brotaufstrich genießen möchte, verwendet man mehr geriebene Kerne/Nüsse und etwas weniger Olivenöl. Wenn das Pesto als Sauce zu Pasta oder Pellkartoffeln verwenden möchte, nimmt weniger Kerne/Nüsse und mehr Olivenöl.

Wildkräuter (gemischt oder sortenrein)
etwas Zitronensaft
1 Knoblauchzehe (nicht bei reinem Bärlauchpesto)
Salz, Pfeffer
gemahlene Kerne oder Nüsse (ich verwende am liebsten Kürbiskerne, Pinienkerne sind unbezahlbar)
kaltgepresstes Olivenöl

Alle Zutaten im Mixer zu einer homogenen Masse verabeiten und in saubere Gläser abfüllen. Dabei ist es wichtig, das Pesto mit einer Schicht Olivenöl gut zu bedecken. Im Kühlschrank hält sich das Pesto mehrere Monate.


Eierlikörkuchen mit Lindenlaubmehl

Um süßem oder herzhaftem Gebäck eine "wilde" Note zu verleihen, ersetze ich gerne 10-15 % des Getreidemehls durch Laubmehl. Dazu werden getrocknete Blätter von Linde, Weißdorn, Birke, Hasel oder Buche im Mixer oder in der elektrischen Kaffeemühle zu feinem Pulver gemahlen. Lindenlaub ist meiner Meinung nach am wohlschmeckendsten.

Für 1 Kastenform
250 g weiche Butter
150 g Puderzucker
Mark von 1 Vanilleschote (oder 1/2 TL Vanillepulver)
1 Prise Salz
4 Eier
112 g Dinkelmehl Type 630
13 g Lindenlaubmehl
125 g Speisestärke
3 TL Backpulver
250 ml Eierlikör

Backofen auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Butter mit Zucker, Vanille und Salz schaumig schlagen. Nacheinander die Eier unterrühren. Dinkelmehl, Laubmehl, Speisestärke und Backpulver vermischen. Abwechselnd mit dem Eierlikör unter den Teig rühren. Die Kastenform mit Butter einfetten und den Teig einfüllen. Im vorgeheizten Ofen etwa 50-60 Minuten backen (Stäbchenprobe).
Den Kuchen aus dem Ofen holen,  in der Form auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und stürzen. 
Besonders fein schmeckt der Kuchen, wenn man ihn vor dem Servieren mit selbstgemachtem Blütenzucker bestäubt.




Montag, 19. Januar 2026

Termine 1. Halbjahr 2026


18.04.2026: Frühlingsfit mit Wildkräutern
Im Frühling ist die Qualität und der Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen vieler Wildkräuter besonders hoch. In diesem Workshop beschäftigen wir uns intensiv sowohl theoretisch als auch praktisch schwerpunktmäßig mit den "Unkräutern" Giersch, Löwenzahn und Brennnessel, Gundermann, Gänseblümchen und Klettenlabkraut. Außerdem werden verschiedene Methoden zur Konservierung der wertvollen Frühlingsqualität vorgestellt. Jeder Teilnehmer wird ein selbst hergestelltes Oxymel "Wildes Triumvirat" und eine Wundsalbe (lasst euch überraschen) mit nach Hause nehmen. Zwischendurch gibt es natürlich einen kleinen Mittagsimbiss.
Ort: 1. Südwieke 375 in Ostrhauderfehn
Zeit: 10.00-15.00 Uhr
Teilnehmerzahl: 3-8 Personen
Kosten: 70 Euro pro Person, inklusive aller Zutaten, Skript mit Rezepten, Getränke und Mittagsimbiss


30.05.2026: Wildpflanzenspaziergang
Essbare Wildkräuter, Heilpflanzen, Blüten und junges Laub stehen bei diesem frühsommerlichen Spaziergang auf dem Programm. Zum Abschluss gibt es ein paar "wilde" Kostproben. Die Steckbriefe der vorgestellten Pflanzen werden nach der Veranstaltung per E-Mail verschickt.
Treffpunkt: Parkplatz am Waldrand bei Gut Stikelkamp, Hautpstraße in Neukamperfehn
Beginn: 13.30 Uhr, Dauer ca. 2 bis 2 1/2 Stunden
Teilnehmerzahl: 6-16 Personen
Kosten: 25 Euro pro Erwachsener, Schüler und Schülerinnen von 10-17 Jahren 15 Euro, Kinder unter 10 Jahren frei

13.06.2026: Aktivführung im Kräuterhexengarten
Bei einem Rundgang durch den naturnahen Garten lernen die Teilnehmer bekannte und unbekannte Heilpflanzen und essbare Wildpflanzen kennen. Nach einer kleinen Stärkung besteht die Möglichkeit, selbst ein Kräuterprodukt herzustellen (Tinktur, Salbe, Kräutersalz, Oxymel)
Ort: 1. Südwieke 375 in Ostrhauderfehn
Zeit: 10.30 bis maximal 14.00 Uhr
Teilnehmerzahl: 6-12 Personen
Kosten: 25 Euro pro Person, zuzüglich 5 Euro für ein Kräuterprodukt

Anmeldungen für alle Veranstaltungen sind ab sofort möglich.

Ich freue mich auf Euch/Sie.

"Kräuterhexe" Romana Blechschmidt

E-Mail: fehntjer.wildpflanze@gmail.com
Mobil: 0176 41629371 (gerne per WhatsApp)
Festnetz: 04952 8906747







Montag, 8. September 2025

Die Kornelkirsche - ein ökologisch wertvoller Wildobststrauch

 


Im Herbst ist die beste Pflanzzeit für Bäume und Sträucher. Deshalb möchte ich euch einen ökologisch wertvollen Wildobststrauch ans Herz legen: Die Kornelkirsche (Cornus mas), ein Hartriegelgewächs. Sie öffnet ihre Blüten je nach Witterung ab Anfang/Mitte März und ist deshalb eine äußerst wertvolle frühe Bienenweide. Uns Menschen erfreuen nach den langen, grauen Wintertagen die gelben, filigranen Blüten.

Ab Ende August/Anfang September reifen dann die aromatischen Früchte:



Sie erinnern sowohl farblich als auch geschmacklich an Sauerkirschen, in der Form allerdings eher an Oliven. Man erntet die Früchte durch behutsames Schütteln der Zweige, unter denen man vorher eine Decke oder ein altes Bettlaken ausgebreitet hat. Behutsamkeit ist nötig, da bereits Blütenansätze für das nächste Jahr vorhanden sind, die durch allzu heftiges Schütteln mit herabfallen können. Selbstverständlich sollten auch Früchte für die Vögel am Baum verbleiben, also bitte wie immer nicht alles abernten.


Aus den Früchten lassen sich verschiedene Köstlichkeiten herstellen, z.B. Fruchtaufstrich.




Die gewaschenen und verlesenen Früchte in einen Topf geben und knapp mit Wasser bedecken. Zum Kochen bringen und 7-10 Minuten köcheln lassen. Dann die Früchte mit dem Kochwasser durch eine Flotte Lotte passieren. Die passierte Masse abwiegen und mit der entsprechenden Menge Gelierzucker (je nach Geschmack 2:1 oder 3:1) in einen großen Topf geben. Alles gut miteinander verrühren, etwas Zimt und Vanille hinzufügen und nach Packungsanleitung kochen. Sofort in sterile Gläser abfüllen.

In Österreich nennt man die aromatischen Früchte übrigens Dirndln.



Eichelcognac



Im Oktober werden die Eicheln reif. Hier ist ein Rezept für einen köstlichen "Eichelcognac".


4 Steine von Pfirsichen oder Nektarinen (oder 8 Steine von Aprikosen oder 16 Steine von Zwetschgen)
20-30 Eicheln (gewaschen, mit Schale)
1 Zimtstange
1/2 Vanillestange
100 g weißer Kandiszucker
1 Flasche Wodka oder Doppelkorn

Die geernteten Eicheln in eine große flache Schüssel geben und kaltes Wasser einlaufen lassen, die Eicheln müssen mehr als bedeckt sein. Alle oben schwimmenden Eicheln aussortieren, auch wenn sie noch gut aussehen!

Die "guten" Eicheln, also die, welche auf dem Schüsselboden liegen, abtrocknen und in ein großes Ansatzglas geben (Schraubdeckel oder Bügelverschluss, 1,5-2 Liter Inhalt). Die Obststeine, Kandiszucker und Gewürze dazugeben und alles mit dem Alkohol auffüllen. 
6 Monate an einem hellen Ort (keine direkte Sonneneinstrahlung!) ausziehen lassen, dabei so oft wie möglich schütteln oder umrühren. Nach 6 Monaten abseihen und in saubere Flaschen abfüllen. Mindestens noch 3 Monate in der Flasche nachreifen lassen.

Sonntag, 15. Juni 2025

Rezepte für den Rosenmonat Juni

 Nächste Veranstaltungen



Rosengelee mit Chili (für 5 Gläser à 200 g)

4 Handvoll Blütenblätter von Duftrosen (nicht gespritzt!)
1 Liter trockener, fruchtiger Roséwein
Schale von 1 Biozitrone
500 g Gelierzucker 2:1
etwa 1 gestr. Teelöffel Chiliflocken (mittlere oder milde Schärfe)

Frisch geerntete Rosen (am besten an einem sonnigen Vormittag) über Küchenpapier ausschütteln, damit eventuell vorhandene kleine Tierchen herausfallen. Die Blütenblätter abzupfen und in eine Schüssel geben. Die Zitrone waschen und mit einem Sparschäler die Schale in Streifen abziehen. Zu den Blütenblättern geben und alles mit dem Wein übergießen. Die Schüssel zugedeckt bis zum nächsten Tag in den Kühlschrank stellen. Durch ein Mulltuch abseihen und mit dem Gelierzucker in einen großen Topf geben. Umrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Chiliflocken dazugeben und das Ganze nach Packungsanleitung unter ständigem Rühren ca. 4 Minuten sprudelnd kochen. Sofort in sterile Gläser abfüllen.

Wer eine süße Variante bevorzugt, kann statt Chili Vanillemark oder Vanillepulver verwenden.




Rosenlikör (für 3 Flaschen à 400 ml)

4 Handvoll Blütenblättern von Duftrosen (nicht gespritzt!)
1 Biozitrone
600 ml Wodka oder Doppelkorn
600 ml trockener, fruchtiger Roséwein
weißer Kandiszucker nach Gefühl (etwa 150-200 g)

Frisch geerntete Rosen (am besten an einem sonnigen Vormittag) über Küchenpapier ausschütteln, damit eventuell vorhandene kleine Tierchen herausfallen. Die Blütenblätter abzupfen und in ein großes Ansatzglas (1,5-2,0 l Inhalt) geben. Die Zitrone waschen, in Scheiben schneiden und zu den Blütenblättern geben. Kandiszucker hinzugeben und alles mit Wodka/Doppelkorn und Wein übergießen. Das Glas verschließen und an einen warmen, hellen Ort stellen (keine direkte Sonneneinstrahlung!) Mindestens 4 Wochen durchziehen lassen und dabei täglich schütteln oder umrühren. Dann durch ein Mulltuch abseihen und in saubere Flaschen abfüllen. 

Für beide Rezepte braucht man nicht unbedingt rote oder pinkfarbene Rosen, da die Farbe vom Wein kommt, kann man auch sehr gut weiße, gelbe oder blassrosa Rosen verwenden. Entscheidend ist der intensive Duft.



"Rosigen" Genuss wünscht Ihnen/Euch Romana Blechschmidt


Sonntag, 18. Mai 2025

Termine 2025








Termine 2025


14.08.2025: Kräuterbuschen binden
Im Hochsommer entfalten viele Heilkräuter ihre volle Kraft. Insbesondere im Alpenraum ist die Tradition des Bindens von Kräuterbuschen zu Mariä Himmelfahrt (Hoher Frauentag) noch sehr lebendig, eine uralte Tradition, die bis in vorchristliche Zeiten zurück reicht. Frauen treffen sich am Tag vor Mariä Himmelfahrt, um gemeinsam aus verschiedenen Kräutern Sträuße (Buschen) zu binden. Ich möchte diese schöne Tradition gemeinsam mit Euch/Ihnen aufleben lassen. Zu Beginn erzähle ich etwas über den Hintergrund des Brauchs und stelle die Kräuter und ihre Eigenschaften vor. Nach dem Binden unserer Kräuterbuschen werden wir ein gemeinsames Abendessen genießen, zu dem bitte jeder etwas mitbringt (Brot, Käse, Aufstrich, Salat, süßer oder herzhafter Kuchen, was Euch/Ihnen schmeckt und leicht vorzubereiten ist).
Ort: 1. Südwieke 375, Ostrhauderfehn (bei schönem Wetter auf der Terrasse)
Zeit: 17.30-20.00 Uhr
Gruppengröße: 6-14 Personen
Mitzubringen: Haushalts- oder dünne Gartenhandschuhe, nach Möglichkeit Kräuter (die Liste der typischen Kräuter schicke ich 2 Wochen vor Beginn), Beitrag zum Abendbuffet
Kosten: 15 Euro pro Person, inklusive Bindematerial,  Skript und Getränke

13.09.2025 oder 20.092025: Workshop Holunder 
Heißer Holunderbeersaft (oder norddeutsch Fliederbeersaft) ist als Getränk bei Erkältungen weithin bekannt und beliebt. Holunderbeeren lassen sich jedoch für die Herstellung vieler  Köstlichkeiten verwenden. Wir wollen in diesem Workshop den Saft zu Chutney und Likör und den Trester (der Rückstand, der nach dem Entsaften übrig bleibt) zu je einer pikanten und einer süßen Würzmischung verarbeiten. Zwischendurch gibt es natürlich einen kleinen Mittagsimbiss.
Ort: 1. Südwieke 375, Ostrhauderfehn
Zeit: 10.30-14.00 Uhr
Gruppengröße: 3-8 Personen
bitte mitbringen: pro Person 1-2 Flaschen Holunderbeersaft (möglichst selbstgemacht, ansonsten in Bioqualität gekauft), wenn möglich mindestens 200 g getrockneter Holundertrester (eine Anleitung gibt es bei Anmeldung), 1 großes Ansatzglas (750-1000 ml), 3-4 Marmeladengläser
Kosten: 60 Euro pro Person, inklusive Zutaten und Rezepte und Mittagsimbiss

27.09.2025: Workshop Vogelbeere
Die Vogelbeere (Frucht der Eberesche) steht leider immer noch im Verruf, giftig zu sein. Dabei lassen sich -richtig zubereitet- viele leckere und gesunde Genüsse aus ihr herstellen. In diesem Workshop werden wir gemeinsam einen Balsamico, einen Likör, einen Fruchtaufstrich und ein Chutney herstellen. Zwischendurch gibt es einen kleinen Mittagsimbiss.
Ort: 1. Südwieke 375, Ostrhauderfehn
Zeit: 10.30-14.00 Uhr
Gruppengröße: 3-8 Personen
bitte mitbringen: pro Person etwa 400 g Vogelbeeren (gewaschen, verlesen, abgezupft und mindestens 3 Tage lang tiefgefroren), 2 große Gläser (750-1000 ml), 2-4 kleine Gläser (Größe für Marmelade)
Kosten: 60 Euro pro Person, inklusive Zutaten und Rezepte und Mittagsimbiss
Hinweis: Es könnte sein, dass es in diesem Jahr nicht viele Vogelbeeren gibt. In dem Fall kann der Workshop leider nicht stattfinden. Ich bin für jeden Hinweis auf reichlich Früchte tragende Vogelbeerbäume (Ebereschen) dankbar.

11.10.2025 oder 18.10.2025: Herbstlicher Kochkurs mit Holunder
Wir kochen und genießen gemeinsam ein herbstliches 3-Gänge-Menü rund um den Holunder. Dabei kommen auch einige der im Workshop I hergestellten Spezialitäten zum Einsatz. Trotzdem kann der Kochkurs auch separat gebucht werden. Hinweis: bei diesem Kochkurs wird es anders als sonst bei meinen Kochkursen einen Hauptgang mit Fleisch (Biofleisch in Demeter-Qualität) geben.
Ort: 1. Südwieke 375, Ostrhauderfehn
Zeit: 10.00-14.30 Uhr
Gruppengröße: 4-6 Personen
bitte mitbringen: nach Möglichkeit etwas Chutney, Würzsalz und Würzzucker aus Workshop I, 250-300 ml Holundersaft
Kosten: 75 Euro pro Person, inklusive Zutaten und Rezepte

25.10.2025: Workshop Wurzeln
Im Herbst (bis zum 31. Oktober) und im Spätwinter/Vorfrühling (nach dem 02. Februar) gräbt die Kräuterhexe Wurzeln aus, dann haben sie die höchste Konzentration an Inhaltsstoffen. Wir werden einige Wurzeln ganz frisch im Garten ausgraben und anschließend verarbeiten. Auf dem Programm stehen Beinwellsalbe (Knochen und Gelenke), Alant-Honig (Husten) und wahlweise (bitte bei Anmeldung angeben) Baldriantinktur (Beruhigung, Schlafförderung) oder Blutwurztinktur (Durchfall, Zahnfleischpflege, Blutstillung). Natürlich bereite ich auch wieder einen kleinen Mittagsimbiss vor.
Ort: 1. Südwieke 375, Ostrhauderfehn
Zeit: 10.30-14.00 Uhr
Gruppengröße: 3-8 Personen
bitte mitbringen: 2 Gläser mit je etwa 400 ml Inhalt
Kosten: 60 Euro pro Person, inklusive Zutaten und Rezepte und Mittagsimbiss

15.11.2025: Beauty-Workshop
Der graue Monat November ist ein idealer Zeitpunkt, um Körper und Seele ein wenig zu verwöhnen. In diesem Workshop rühren wir gemeinsam hochwertige Naturkosmetik für Gesicht und/oder Körper: Rosengel, Hydrogel "The Glow", Anti-Ageing-Elixier für Gesicht und Haare, Körperpeeling, Körperbutter. Zwischendurch stärken wir uns mit einem kleinen Mittagsimbiss.
Anmeldung bitte bis 30.09.2025, da ich Rohstoffe wie Tinkturen, Hydrolate und Ölauszüge selbst herstelle. Bitte bei Anmeldung die gewünschten Produkte angeben (2, 3, 4, 5), danach richtet sich auch die Teilnahmegebühr.
Ort: 1. Südwieke 375, Ostrhauderfehn
Zeit: 10.00-15.30 Uhr
Gruppengröße: 3-6 Personen
Kosten: 50 Euro (2 Produkte), 60 Euro (3 Produkte), 70 Euro (4 Produkte), 80 Euro (5 Produkte), inklusive Zutaten, Gefäße zum Abfüllen, Rezepte und Mittagsimbiss

22.11.2025: Workshop Räuchern
In diesem Workshop wollen wir uns mit der uralten Tradition des Räucherns mit Harzen, Kräutern etc. beschäftigen. Im Alpenraum ist sie noch sehr lebendig, aber auch anderswo interessiert man sich inzwischen wieder vermehrt dafür. Wir lernen verschiedene Methoden des Räucherns kennen und zum Abschluss stellt sich jeder eine persönliche Mischung zusammen.
Anmeldung bitte bis 25.10.25, damit ich genug Material zum Räuchern besorgen kann
Ort: 1. Südwieke 375, Ostrhauderfehn
Zeit: 14.30-17.00 Uhr
Gruppengröße: 3-8 Personen (ausgebucht, Warteliste möglich)
Kosten: 40 Euro, inklusive kleinem Skript, Kaffee/Tee und Gebäck




Anmeldungen sind ab sofort möglich: fehntjer.wildpflanze@gmail.com, 0176 41629371 (gerne per WhatsApp), oder 04952 8906747


Bitte beachten: Aufgrund mehrerer negativer Erfahrungen mit extrem kurzfristigen Absagen sehe ich mich leider gezwungen, die Zahlweise für Workshops und Kochkurse auf Vorkasse umzustellen. Eine Rückerstattung der Teilnahmegebühr bei Absage erfolgt nur, wenn die Mindestteilnehmerzahl durch die Absage nicht unterschritten wird, damit die Veranstaltung für die anderen Teilnehmer nicht abgesagt werden muss.
Bei Absage weniger als 7 Tage vor der Veranstaltung erfolgt grundsätzlich keine Rückerstattung der Teilnahmegebühr. 


Ich freue mich auf viele schöne Kräutererlebnisse mit Euch/Ihnen.


"Kräuterhexe" Romana Blechschmidt








 

Wildpflanzenwanderung am 28.03.2026, Impressionen und Rezepte

Termine 1. Halbjahr 2026   Bei kaltem aber immerhin trockenem Wetter konnte ich 12 interessierte und nette Menschen zur Wildpflanzenwanderun...